Schwierige Manöver

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Zum Wochenbeginn war wieder Homeoffice angesagt, dessen „Tristigkeit“ sich durch das volle Haus relativierte. Auch Herr Krautundrübe bevorzugte wegen der steigenden Infektionszahlen an seinem Arbeitsplatz das Arbeiten zu Hause. Er hatte viele Zoom-Konferenzen, was zur Folge hatte, dass aus seinem Zimmer stets ein lebhaftes Stimmengewirr zu hören war. Herr Kind 2 suchte Anfang der Woche  das elterliche Nest auf, um sich einerseits von seinen Wochenend-Strapazen zu erholen (auch um unseren Kühlschrank zu leeren), andererseits aber für die nächsten Prüfungen zu lernen (Das mit den Stecknadeln und der DNA muss er mir nochmals erklären.). Auch Frau Kind 1 gesellte sich aus Wien zu unserer Homeoffice-Runde und rundete das Geschehen mit Online-Prüfungen und Zoom-Meetings ab. Seit Beginn des 1. Lockdowns verfalle ich bei dieser Homeoffice-Konstellation gerne in die Rolle der Haushalts-Managerin. In diese Falle tappte ich diesmal nur bedingt. Um nicht wieder in den Jänner-Blues der vorigen Woche zu verfallen, schaffte ich wenigstens täglich 90 Minuten schnelles Gehen.

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Meine Arbeitswoche war durchwachsen. Nach viel Aufregung konnte ich alles gut lösen, indem ich eine Sache, in die ich mich nicht involvieren wollte, an den Chef übergeben hatte und somit für mich einen Punkt gesetzt hatte. Dafür konnte ich in wichtigen Arbeitsbereichen sehr konzentriert arbeiten und befriedigende Lösungen finden.

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Ein wichtiges Thema sind bei vollem Homeoffice-Haus auch immer die Mahlzeiten. Obwohl ich die Rolle der Küchenfee gerne Herrn Krautundrübe überlasse, ist der erste Gedanke nach der „Ich komme heute“-Ankündigung eines der Herr- oder Frau-Kinder ein Was-koche-ich-denn?. Nach einem kurzen Nachrichtenaustausch mit Frau Kind 1, die besonders zart und knöchig ist, begann ich Käsespätzle vorzubereiten. Dazu gab es grünen Gentile-Salat mit Kernöl und Apfelessig. Verfeinert wurde der Salat mit Carob-Sirup aus Zypern importiert.

Käsespätzle

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Heute wollte ich eigentlich ein vegetarisches Linsen Dhal mit Kartoffel kochen, ließ mich aber zu „faschierten Laibchen“ mit Kartoffelpüree überreden. Nachdem die Nachwuchs-Mägen für die nächsten Tage gesättigt sein sollten, was sich auch darin zeigte, dass sie wieder abgezogen sind, freue ich mich auf ein paar ruhige Tage.

Kinderessen mit selbstgemachtem Ribiselsaft:-)

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Es ist immer fein, wenn man auf gute Bücher, Filme oder Musik stößt. In diesem Fall lief bei Frau Kind 1 zufällig Buntspecht „Unter den Masken„, das mich aufhorchen ließ und das in Anbetracht der steigenden Covid-Infektionszahlen mein Wochenhit sein wird.

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