o.T. und No time to sleep

Der Regen setzte wie prognostiziert pünktlich ein. Die ersten Regentropfen fühlten sich an wie eine Erleichterung, nachdem der Himmel schon einen Tag davor mit grauen Wolken bedeckt war, die stündlich schwerer wurden und zumindest auf mein Gemüt drückten, während die Welt um mich in Staub versank. Dabei war der einsetzende Regen ein Sprühregen, der die… o.T. und No time to sleep weiterlesen

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Warten auf Regen

Die jungerwachsenen Familienmitglieder zogen wieder in ihre Studierendendestinationen ab, Pubertier Kind 3 verfiel sogleich in seinen Einzelkindmodus, was bedeutet, dass er mich auf Trab hielt. Ich absolvierte trotzdem mein Arbeitspensum zu meiner vollen Zufriedenheit sehr konzentriert und mit einer gewissen Hingabe, die ich beizeiten vermisse. Das mag einerseits daran liegen, dass ich mit meiner Gartengestaltung… Warten auf Regen weiterlesen

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Von Fastschwiegersöhnen und Stiftsgeheimnissen

Der Großteil meiner engeren Familie wurde im März geboren, weshalb von meinem Vater, der ebenfalls zu den Geburtstagszufeiernden zählte, eine Essenseinladung in meiner Heimatstadt ausgesprochen wurde. In seiner sehr pragmatischen Art lud er in einen chinesischen Essenstempel mit riesigem Buffet im amerikanischen Stil (zumindest die Lokalkette), um die Enkelkinder unter dem Motto All-You-Can-Eat satt zu… Von Fastschwiegersöhnen und Stiftsgeheimnissen weiterlesen

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Pubertiere

Die Bilder der letzten Wochen über Krieg, Zerstörung und Flucht prägten sich tief ein, obwohl ich versuchte, Bilder aus den Medien zu meiden. Vor allem die vielen Frauen und die vielen kleinen Kinder an der polnisch-ukrainischen Grenze bewegten mich heftig. Wie groß muss der Schmerz sein, wenn man die Heimat verlassen muss, das gemeinsame Heim… Pubertiere weiterlesen

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Musik, Menschen, ein Heiliger und Blueberry Hill

Die Woche begann ruhig, aber mit relativ viel Arbeit. Ich versuchte noch die letzten Reinigungsarbeiten im Garten am Abend fertig zu machen, wo sich dann aber mein wehes Knie meldete. Dieser Knieschmerz trat sehr unerwartet auf. Ich wollte ihn zuerst mit der ausgiebigen Gartenarbeit und den ungewohnten Bewegungen in Verbindung bringen. Nach mehreren Tagen der… Musik, Menschen, ein Heiliger und Blueberry Hill weiterlesen

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Nächtliches tete-a-tete mit einem Feldhasen, Gartenputz und erste Grillerei

Ich hatte in den letzten Tagen schlecht geschlafen und war gestern nach einem verwirrenden, unangenehmen Traum um drei Uhr nachts wach geworden. Ich verspürte eine gewisse Unruhe und Anspannung, die mich nicht wieder einschlafen ließen. Um diese Nachtzeit sind die Gedanken riesengroß und es geistern hunderte Dinge durch den Kopf, vorwiegend alles, das in absehbarer… Nächtliches tete-a-tete mit einem Feldhasen, Gartenputz und erste Grillerei weiterlesen

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So ein eisiger März

Der Frühling will sich nicht so recht einstellen. Im Garten herrscht Stagnation, die frischen Pflänzchen am Fensterbrett gedeihen, alles ist startbereit. Nachdem die Arbeit diese Woche sehr konzentriert verlief, entschied ich mich für einen frühen Feierabend. Ich sollte den Abend alleine zu Hause verbringen und beschloss, Schischuhe, Schi und Stöcke sowie Langlaufschi mit Zubehör einzuwintern.… So ein eisiger März weiterlesen

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Warum der 8. März mehr denn je seine Berechtigung hat

Der 8. März ist der Weltfrauentag. Da sich der Tag wirtschaftlich nicht so gut vermarkten lässt wie z. B. der Valentinstag, Muttertag oder Halloween, bleibt er eher im medialen Kontext signifikant und historisch bedingt eher im linken Flügel instrumentalisiert. Dabei entstand der internationale Frauentag als Initiative sozialistischer Organisationen vor dem 1. Weltkrieg im Kampf um… Warum der 8. März mehr denn je seine Berechtigung hat weiterlesen

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Sportuhren und Tina Dico

Der Blick aus dem Fenster heute am Morgen ließ keinen Zweifel offen, dass ich trotz wolkenverhangenem Himmel und leichtem „Oracheln“ (Diesen Begriff verwendete meine verstorbene Großmutter, wenn es leicht und unproduktiv schneite.) meine Bergschuhe aus dem Keller holte, um eine Wanderung auf meinen Hausberg zu machen. Nachdem es seit langem und nach meiner Corona-Infektion meine… Sportuhren und Tina Dico weiterlesen

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Fahrt nach Wien und „Was bleibt“

Meine Genesung ist gut fortgeschritten. Trotzdem bewege ich mich nach all den vielen Schlagzeilen, die schwer zu verarbeiten sind, am liebsten in meinen vier Wänden, wo die Blickachsen immer die gleichen sind. Die liebste Blickachse führt noch immer in den Garten, wo ich mit großer Beunruhigung das rasche Austreiben der Pflanzen beobachte. Fast erleichtert griff… Fahrt nach Wien und „Was bleibt“ weiterlesen

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